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Ellrich - eine Stadt in Bewegung

Neujahrsansprache des Bürgermeisters 2018

Ellrich, den 02.01.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

der Jahrwechsel sollte für uns die Zeit sein, ein wenig inne zu halten und in Gedanken die vergangenen zwölf Monate an sich vorbeiziehen zu lassen. Es ist jetzt auch die Zeit, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, Pläne zu schmieden und seinen Blick in die Zukunft zu richten.

 

Der Blick zurück mag Erfreuliches und sicherlich auch weniger Erfreuliches, Erreichtes, Vollendetes oder Misslungenes in Erinnerung rufen. Auch der Ausblick wird unterschiedlich ausfallen. Hoffnung, Bedenken und Skepsis liegen doch oft eng beieinander.

 

Trotz finanziell knapper Kassen konnten wir auch im letzten Jahr einiges in unserer Stadt und Ihren Ortsteilen in die Wege leiten und umsetzen. Das Förderprogramm der Dorferneuerung im Ortsteil Rothesütte konnte abgeschlossen werden, wobei in den Jahren der Dorferneuerung fast 1 Mio. € in den Ortsteil in verschiedenste Maßnahmen investiert wurden. So konnte die Wagenhalle der FFW Rothesütte ihrer Bestimmung in diesem Jahr übergeben werden und das neue Feuerwehrfahrzeug wurde am Jahresende abgenommen und wird zu Beginn dieses Jahres in den Dienst gestellt werden. Stolz können wir aber insbesondere darüber sein, dass es uns gelungen ist, Sülzhayn als anerkannten Förderschwerpunkt der Dorferneuerung etablieren zu können. Damit ist der dörflichen Entwicklung von Sülzhayn für die nächsten 5 Jahre der Weg geebnet.

 

Aber auch sonst hat sich im letzten Jahr viel in unserer Stadt getan. Durch den Ausbau der Kindertagesstätten in der Einheitsgemeinde, zuletzt die Übergabe des Ausbaus der Kindertagesstätte „Kleine Pfefferländer“ am 17.03.2017, sind wir für die künftige Betreuung der Kleinsten gut aufgestellt. Ferner konnten wir die Sicherung der Stützmauer am Mühlendamm, die Ertüchtigung von Wegen im Stadtwald, und die Sicherung der Nebenanlagen Lindenstraße sowie Neuanpflanzung von 50 Linden (um nur einige Beispiele zu nennen) im vergangenen Jahr realisieren.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

den wichtigsten Beitrag zur eigenen Zukunftssicherung und der unserer Stadt, hat jedoch jeder von uns selbst in der Hand. Prüfen wir uns selbstkritisch, ob wir alles das haben müssen, was uns an Ansprüchen eingeräumt ist. Achten wir darauf, rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

 

Schauen wir auch wieder über den Gartenzaun hinaus und blicken wir nicht nur selbstvergessen und egoistisch in uns hinein.

Daher gebührt an dieser Stelle Respekt und Dankbarkeit der wichtigen, meist ehrenamtlich ge­leisteten Arbeit, in den Feuerwehren, den Vereinen, Organisationen, Kirchengemeinden, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kinder­gärten in unserer Stadt.

 

Ihnen, verehrte Bürgerinnen und Bürger, wünschen die Damen und Herren des Stadtrates und der Ortschaftsräte, die Stadtverwaltung und ich persönlich ein gesundes und glückliches neues Jahr.

 

Erbitten wir dafür den äußeren, aber auch inneren Frieden, der nicht daher kommt, dass man keine Konflikte hat, sondern der aus der Fähigkeit entsteht, mit Konflikten fertig zu werden. Seien wir dankbar für die Freiheit, in der wir leben können.

Denn: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ (Jaques Rosseau)

 

 

Matthias Ehrhold

Bürgermeister