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Ellrich - eine Stadt in Bewegung

Wahl des Kandidaten der CDU Ortsgruppe für die Bürgermeisterwahl

Ellrich, den 16.02.2018

Am Donnerstag, den 8. Februar 2018 wählte der CDU Ortsverband Ellrich in der Gaststätte „Schwarzer Adler“ einen Kandidaten zur Wahl des Bürgermeisters der Stadt Ellrich mit den Ortsteilen Appenrode, Gudersleben, Rothesütte, Sülzhayn, Werna und Woffleben. Satzungsgemäß fand die Wahl frei und geheim statt. Die Mitglieder entschieden sich für den CDU Ortsvorsitzenden, Herrn Henry Pasenow.

Der Kandidat in Kürze:

Henry Pasenow ist 39 Jahre alt, wohnhaft in Ellrich, verheiratet und Vater eines Kindes. Nach dem Abitur am Herdergymnasium in Nordhausen verpflichtete er sich für 12 Jahre bei der Bundeswehr in der Offizierslaufbahn.

 

Sein Studium absolvierte er parallel und im Anschluss an seine Dienstzeit im Bereich der Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen. Der Abschluss erfolgte mit dem akademischen Grad Master of Arts. Seit 2012 arbeitet er als Leiter eines Verwaltungsreferates beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Thüringen in Weimar, wohnt aber weiterhin in Werna.

 

Im Zusammenhang mit der Wahl des Kandidaten zur Bürgermeisterwahl fand am 8. Februar 2018 auch die Mitgliederversammlung der CDU Ortsgruppe Ellrich statt.

 

Als Gäste waren anwesend der Landtagsabgeordnete, Herr Egon Primas, der Erste Beigeordnete des Landrats von Nordhausen, Herr Stephan Nüssle (zuständig unter anderem für Bildung) und der CDU Kreisvorsitzende, Herr Christoph Zyrus (der auch Vorsitzender des Bildungsausschusses im Kreistag ist).

Bildung war das erste Thema des Abends. Herr Robert Hoffmann, einer der beiden Schulelternsprecher der Ellricher Regelschule und die Direktorin der Regelschule, Frau Carola Böck folgten der Einladung Herrn Pasenows und berichteten zur Schulsituation. Unter reger Mithilfe der CDU in Ort, Kreis und Land gelang es zwar, die drängendsten Infrastrukturprobleme wenigstens bei der Regelschule anzugehen, aber die Fehlstundenzahl und fehlenden Lehrer bereiten Probleme.

Herr Pasenow meinte: „Lehrer nach Ellrich zu bekommen, das wird eine Kraftanstrengung für alle Verantwortlichen in Ellrich. Aber man wird sie gemeinsam unternehmen müssen. Hier geht es um die Zukunft der Kinder. Als Bürgermeister sehe ich mich an der Seite der Schulen, Kindergärten sowie aller sozialen Einrichtungen unserer Einheitsgemeinde. Ich muss und will sie persönlich und politisch mit allen Mitteln unterstützen.“

Herr Pasenow führte weiter aus, dass er auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bürgern, den Schulen und Kindergärten, den Vereinen und natürlich auch dem Stadtrat sowie der Rathausverwaltung setzt. Auch und gerade im Stadtrat gilt es, durch ehrliche und parteiübergreifende Zusammenarbeit für das Allgemeinwohl gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

Denn ein Bürgermeister kann seiner Meinung nach nicht allein eine Schule unterstützen, einen Kindergarten oder Altenheime ausbauen, Straßen bauen, ein Geschäft eröffnen oder eine Feuerwehr betreiben. Der Bürgermeister kann und muss mit dem Rathaus hart dafür arbeiten, dass die Voraussetzungen dafür da sind. Ellrich muss ein Angebot für alle Altersgruppen haben, eine Mehrgenerationenstadt sein. Ältere Mitbürger dürfen nicht vergessen werden. Es geht also um ein Miteinander von Alt und Jung und auch um kulturelle Treffpunkte, Begegnungsstätten sowie Plätze an denen die Menschen sich austauschen können.

Dazu gehört auch, dass das Rathaus ein attraktiver Arbeitgeber ist, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Partner der Einwohner arbeiten können.

Im Aufgabenbereich Infrastruktur ist durch die Aufnahme von Sülzhayn in die Dorfentwicklungsplanung ein guter Punkt gesetzt. Herr Pasenow will sich diesem mit Elan widmen, ohne die Zukunft der Stadt insgesamt aus den Augen zu verlieren. Aber gelingt es zum Beispiel die bisherige Sporthalle für unsere Menschen und die Vereine als Sportstätte zu erhalten, so hilft das seiner Ansicht nach allen Ortsteilen.

Zum Thema Feuerwehr äußerte Herr Pasenow: „Die Freiwilligen Feuerwehren sind in den Aufgabenbereichen des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr sowie als Träger des öffentlichen Lebens aus unserer Gemeinschaft nicht wegzudenken. Die Feuerwehrvereine, die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren engagieren sich. Dazu müssen Infrastruktur, KFZ- und Geräteausstattung passen, müssen Freiwillige geworben, ausgebildet und die die Einsatzstruktur aufgenommen werden. Hierzu müssen der Ortsbrandmeister und Wehrleiter frühzeitig eingebunden werden. Sie sind die Fachleute.“

Abschließend gab es noch zum Biosphärenreservat eine klare Aussage des Kandidaten: „Viele Bürgerinnen und Bürger lehnen aus sachlichen Gründen die Einführung eines Biosphärenreservats in unserer Region ab. Sie können selbst am besten unsere Region entwickeln und unseren Nachfahren erhalten. Wir werden daher die Menschen unterstützen einen machbaren Konsens zwischen Nutzung und Schutz zu finden.“

Damit ist klar: Der Ellricher CDU Ortsverband weicht dem Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters nicht aus. Sie hat für die Bürgerinnen und Bürgern eine wählbare Alternative nominiert.

 

Wir wünschen dabei Allen einen themenbezogenen, fairen und sachlichen Wahlkampf und werden ihn allen Bürgerinnen und Bürgern bieten.

 

Haben Sie Fragen oder ein Anliegen, kommen Sie auf uns zu und sprechen Sie uns an.

 

Ihr CDU Ortsverband Ellrich